Franken

Die geografische und geologische Gliederung des ca. 6000 ha großen fränkischen Anbaugebietes beruht maßgeblich auf der Schichtstufenlandschaft der Trias (Dreiheit). Dieses Erdzeitalter dauerte als jüngste Phase des Erdmittelalters von ca. 250 bis 200 Mio Jahren vor der Gegenwart. In dieser Zeit wurden die heute landschafts- und bodenbildenden Formationen Keuper (jüngste, oben liegende Schichten), Muschelkalk (mittlere Schichten) und Buntsandstein (älteste, unten liegende Schichten) abgelagert.

Der östliche Bereich des Anbaugebietes ist der sogenannte Steigerwald. Auf den hier dominierenden Keuperböden ist eine von nur zwei wirklichen Spitzenlagen der Julius-Echter-Berg. Die trockenen, reich strukturierten und langlebigen Silvaner und Rieslinge des Weingutes Johann Ruck sind Musterbeispiele für charakterstarke Terroirweine dieser Steillage (oberer Bereich).

Dem Gefälle des Flussverlaufs folgend ist der westlichste Teilbereich der Region das sogenannte Mainviereck. Hier herrschen folgerichtig Buntsandsteinböden vor. In Kennerkreisen bekannt machten diesen Teil Frankens vor allem die Rotweine aus dem Hause Rudolf Fürst. Spät- und Frühburgunder von Centgrafenberg und Schlossberg zählen in vielen Jahren zu den besten und allerbesten Deutschlands.

Winzer dieser Region

NameAufsteigend sortiert Ort Region Land  
Weingut Rudolf Fürst Bürgstadt Franken Deutschland Zu den Weinen »
Weingut Fürst Löwenstein Kleinheubach Franken Deutschland Zu den Weinen »
Weingut Johann Ruck Iphofen Franken Deutschland Zu den Weinen »