Die Szene kennen wir alle noch aus glücklicherweise vergangenen Zeiten: Zur Feier des Tages wurde an Weihnachten oder Silvester eine staubige, längst überlagerte Flasche Sekt, meist aus anonymer Massenproduktion, aus der hintersten Ecke des Kellers hervorgekramt. Was dann ins Glas kam, besaß im besten Fall noch eine gewisse Frische, war aber meistens eher müde und vor allem: langweilig!

In Sachen Sekt hat sich aber mittlerweile viel getan: Auf internationaler Ebene haben sich die Schaumweine aus dem Feiertagsgefängnis befreit und werden heute das ganze Jahr über genossen. Und gleichzeitig findet seit etlichen Jahren eine fast schleichende Sektrevolution in Deutschland statt, die dafür sorgt, dass deutscher Sekt auf Spitzenniveau keine Mangelware mehr ist. Immer mehr Erzeuger haben erkannt, dass die Voraussetzungen für hochwertigen Sekt schon im Weinberg gelegt werden müssen und dass guter Sekt Zeit braucht, mehr Zeit noch als guter Wein, denn die Bläschen kommen nicht von heute auf morgen in den Wein

Die besten Sektproduzenten in Deutschland versuchen dabei nicht, das große internationale Vorbild Champagner zu kopieren, sondern setzen eigene, mutige Akzente. Und noch etwas spricht sich langsam herum: Der neue deutsche Sekt macht sich als Solist genausogut wie als Begleiter anspruchsvoller Menüs! Einige der spannendsten Sekte aus kleiner, durch und durch handwerklicher Produktion stellen wir hier vor

Sven Leiner arbeitet seit 2011 zertifiziert biodynamisch. Sein 15,16, 17 Brut Nature besteht aus Spätburgunder und Chardonnay. Die Grundweine aus verschiedenen Jahrgängen werden in Tonneaux auf der Vollhefe ausgebaut und dann mit dem noch nicht komplett vergorenen Most des jüngsten Jahrgangs für die zweite Gärung in die Flasche gefüllt. Während der gesamten Produktion verzichtet Leiner komplett auf jegliche Additive, auch auf Hefe-, Zucker- oder Schwefelzusatz.

Niko Brandner, Betriebsleiter im erst 2013 gegründeten Sektgut Griesel an der Hessischen Bergstraße, hat einen unglaublich rasanten Aufstieg hingelegt und steht mit an der Spitze des neuen deutschen Sektwunders: Die 2015 Grande Cuvée Zero Dosage besteht aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier, die Grundweine wurden spontan vergoren, im Edelstahl und französischen Eichenfässern ausgebaut und ohne zugesetzten Schwefel gefüllt.

Frank John benennt seine außergewöhnlichen Riesling-Sekte nach der Dauer des Ausbaus: Der 2016 Riesling Brut Nature 32 reife also 32 Monate in der Flasche auf der Feinhefe und erhielt nach dem Degorgieren eine minimale Dosage und minimalen Schwefelzusatz. Zuvor wurde der Grundwein aus alten Rieslinganlagen nach der Ganztraubenpressung im Pfälzer Stückfass ausgebaut. John empfiehlt den filigranen Sekt nicht nur zum Aperitif, sondern auch als Begleiter zu Krusten- und Schalentieren und zu zart gegartem Fisch.

Rund um Herxheim am Berg finden sich tiefgründige, teilweise mit Lehm und Ton vermischte Kalkböden – perfektes Burgunderterroir! Hier erntet Oliver Gabel die Weißburgundertrauben für seinen Blanc de Blancs Brut Nature, der spontan in 350-Liter-Tonneaux vergoren wurde und drei Jahre in der Flasche auf der Hefe gelagert wurde. Ein herrlich puristischer Sekt, stilistisch nah am Champagner und doch durch und durch eigenständig.

Erst zum zweiten Mal in der dreißigjährigen Geschichte ihres Sektgutes haben Michael Andres und Steffen Mugler eine besondere Jubiläumscuvée erzeugt: Der 2014 Cuvée Anniversaire Brut Nature aus Chardonnay und Pinot Meunier. Die Grundweine wurden im Tonneau ausgebaut, der Sekt lagerte 48 Monate auf der Hefe und wurde nicht dosiert, ein herrlich eleganter und komplexer Schaumwein!

Der neue deutsche Sekt wäre ohne seinen Qualitätspionier Volker Raumland, der bereits seit den 1990er Jahren Schaumweine auf Spitzenniveau produziert, nicht denkbar. Sein 2010 Pinot Blanc de Noir Prestige Brut, ein reinsortiger Pinot Noir, wurde rund neun Jahre lang auf der Hefe ausgebaut – ein druckvoller, präziser und eleganter Sekt, der durch die aussergewöhnlich lange Reifezeit wunderbare Brioche-Noten zeigt.

Hoch individuell

Die Szene kennen wir alle noch aus glücklicherweise vergangenen Zeiten: Zur Feier des Tages wurde an Weihnachten oder Silvester eine staubige, längst überlagerte Flasche Sekt, meist aus anonymer Massenproduktion, aus der hintersten Ecke des Kellers hervorgekramt. Was dann ins Glas kam, besaß im besten Fall noch eine gewisse Frische, war aber meistens eher müde und vor allem: langweilig!

In Sachen Sekt hat sich aber mittlerweile viel getan: Auf internationaler Ebene haben sich die Schaumweine aus dem Feiertagsgefängnis befreit und werden heute das ganze Jahr über genossen. Und gleichzeitig findet seit etlichen Jahren eine fast schleichende Sektrevolution in Deutschland statt, die dafür sorgt, dass deutscher Sekt auf Spitzenniveau keine Mangelware mehr ist. Immer mehr Erzeuger haben erkannt, dass die Voraussetzungen für hochwertigen Sekt schon im Weinberg gelegt werden müssen und dass guter Sekt Zeit braucht, mehr Zeit noch als guter Wein, denn die Bläschen kommen nicht von heute auf morgen in den Wein

Die besten Sektproduzenten in Deutschland versuchen dabei nicht, das große internationale Vorbild Champagner zu kopieren, sondern setzen eigene, mutige Akzente. Und noch etwas spricht sich langsam herum: Der neue deutsche Sekt macht sich als Solist genausogut wie als Begleiter anspruchsvoller Menüs! Einige der spannendsten Sekte aus kleiner, durch und durch handwerklicher Produktion stellen wir hier vor

Sven Leiner arbeitet seit 2011 zertifiziert biodynamisch. Sein 15,16, 17 Brut Nature besteht aus Spätburgunder und Chardonnay. Die Grundweine aus verschiedenen Jahrgängen werden in Tonneaux auf der Vollhefe ausgebaut und dann mit dem noch nicht komplett vergorenen Most des jüngsten Jahrgangs für die zweite Gärung in die Flasche gefüllt. Während der gesamten Produktion verzichtet Leiner komplett auf jegliche Additive, auch auf Hefe-, Zucker- oder Schwefelzusatz.

Niko Brandner, Betriebsleiter im erst 2013 gegründeten Sektgut Griesel an der Hessischen Bergstraße, hat einen unglaublich rasanten Aufstieg hingelegt und steht mit an der Spitze des neuen deutschen Sektwunders: Die 2015 Grande Cuvée Zero Dosage besteht aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier, die Grundweine wurden spontan vergoren, im Edelstahl und französischen Eichenfässern ausgebaut und ohne zugesetzten Schwefel gefüllt.

Frank John benennt seine außergewöhnlichen Riesling-Sekte nach der Dauer des Ausbaus: Der 2016 Riesling Brut Nature 32 reife also 32 Monate in der Flasche auf der Feinhefe und erhielt nach dem Degorgieren eine minimale Dosage und minimalen Schwefelzusatz. Zuvor wurde der Grundwein aus alten Rieslinganlagen nach der Ganztraubenpressung im Pfälzer Stückfass ausgebaut. John empfiehlt den filigranen Sekt nicht nur zum Aperitif, sondern auch als Begleiter zu Krusten- und Schalentieren und zu zart gegartem Fisch.

Rund um Herxheim am Berg finden sich tiefgründige, teilweise mit Lehm und Ton vermischte Kalkböden – perfektes Burgunderterroir! Hier erntet Oliver Gabel die Weißburgundertrauben für seinen Blanc de Blancs Brut Nature, der spontan in 350-Liter-Tonneaux vergoren wurde und drei Jahre in der Flasche auf der Hefe gelagert wurde. Ein herrlich puristischer Sekt, stilistisch nah am Champagner und doch durch und durch eigenständig.

Erst zum zweiten Mal in der dreißigjährigen Geschichte ihres Sektgutes haben Michael Andres und Steffen Mugler eine besondere Jubiläumscuvée erzeugt: Der 2014 Cuvée Anniversaire Brut Nature aus Chardonnay und Pinot Meunier. Die Grundweine wurden im Tonneau ausgebaut, der Sekt lagerte 48 Monate auf der Hefe und wurde nicht dosiert, ein herrlich eleganter und komplexer Schaumwein!

Der neue deutsche Sekt wäre ohne seinen Qualitätspionier Volker Raumland, der bereits seit den 1990er Jahren Schaumweine auf Spitzenniveau produziert, nicht denkbar. Sein 2010 Pinot Blanc de Noir Prestige Brut, ein reinsortiger Pinot Noir, wurde rund neun Jahre lang auf der Hefe ausgebaut – ein druckvoller, präziser und eleganter Sekt, der durch die aussergewöhnlich lange Reifezeit wunderbare Brioche-Noten zeigt.

Winzersekte aus Deutschland

 

Klassiche Flaschengärung

Blanc de Blancs Sekt Brut Nature

Oliver Gabel
18,50 €
0,75 l
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Traditionelle Flaschengärung

15 16 17 Sekt Brut Nature

Sven Leiner
bio
25,00 €
0,75 l
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2014
Traditionelle Flaschengärung

Cuvée Anniversaire XXX Sekt Brut Nature

Andres & Mugler
30,00 €
0,75 l
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Ausverkauft
2015
Traditionelle Flaschengärung

Grande Cuvée Exquisit Sekt Brut Zero Dosage

Griesel & Compagnie
29,00 €
0,75 l
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2010
Klassische Flaschengärung

Pinot Blanc de Noir Prestige Sekt Brut

Raumland Sekthaus
25,00 €
0,75 l
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Traditionelle Flaschengärung

Riesling Sekt Brut 32

Frank John (Hirschhorner Weinkontor)
bio
23,00 €
0,75 l
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